Yonimassage- Erfahrungsberichte

 

Für mich als Empfängerin ist keine Yoni Massage vergleichbar. Ich durfte meine 3te Yoni Massage empfangen. Es war für mich wieder ein sehr tiefes heilsames erfahren in

meinem Frau-sein. Ich konnte fühlen das mein Yoni lebt und mich der Ekstase und dem Urschrei

meiner Lebenskraft hingeben. Entspannung, Öffnung, Freiheit in meiner Wurzelkraft, Urkraft und

Sexualität erfahren. Was sich nach drei Yoni-massagen in meinem sexuellen Empfinden in meinem Frau-sein an Heilung verändert hat, ist in Worte nicht möglich auszudrücken. Eine grosse Dank-barkeit und Wertschätzung erfüllt mein Herz gegenüber dem Gebenden, was für ein Geschenk

ich empfangen durfte.

 

 

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Eigentlich freue ich mich auf diesen Tag, dies war ja der wahre Grund meiner Anmeldung; endlich loskommen von meinem Schema, die sensible Seite meines Körper kennenlernen, Gefühle zulassen; Genau DIE Gefühle akzeptieren können, welche mir immer wieder einen Streich spielen, meine Gefühle die ich immer in die unterste, mit Panzerglas geschlossene Schublade einschliesse und sie nur in ganz speziellen Fällen, mit mega speziellen Personen kurz rauslasse; mein stetiger Kampf mit meinen Gefühlen, wenn sie einmal draussen sind und ich sie nicht mehr einschliessen will...

Kann ich diese Gefühle aber immer zulassen? Will ich das überhaupt? Nur schon dieser Gedanke, mit vielen Gefühlen meinen Alltag zu meistern ist mega beängstigend.

 

Yonitag: Wir sind 6 Frauen im gleichen Raum, alle nackt, verletzlich, wir reden offen über unsere Körper, Probleme, wir schauen unsere Sexualität näher an, unsere Yoni. Wir stellen fest, dass es verschiedene Yoni-Typen gibt, verschiedene Grössen, Längen, Breiten. Jede Frau ist anders, hat ihre Geschichte, ihre Kinder geboren, ihr Alter.
„Dieser Mann passt zu dieser Frau“, sagt man doch so oft. Darüber habe ich mir bis heute noch nie Gedanken gemacht; aber jetzt versteh ich es, denn auch jeder Mann hat seine Proportionen; kurz, lang, dick, dünn.... , es muss auch physisch passen.

Die Massage selber ist sehr einfühlsam, sinnlich, einfach schön. Es ist wunderschön an allen empfindsamen Stellen immer wieder liebevoll berührt zu werden, durch die Zärtlichkeiten werden Gefühle wach, alle Sensoren im Körper kommen in Bewegung. Mit den Berührungen kommt auch die Lust, die Lust in der Yoni berührt zu werden, es ist ein natürlicher Vorgang, man schwebt irgendwo im Raum, ignoriert die Person, welche in einem diese Gefühle erweckt. Zu erfahren wie fein und geschmeidig sich die Yoni anfühlt war für mich eine geniale Erfahrung, zu lernen, wo die wichtigen Berührungsstellen sind, zu lernen wie man diese necken und massieren kann, zu spüren, wie die Lust im Körper immer grösser wird ist eine einmalige Erfahrung sowohl als Gebender wie als Nehmender.

 

Auf der Heimfahrt bekomme ich plötzlich Schmerzen im Bauch, komisches Gefühl, ein sehr starkes ziehen. Was ist das, was ist das für ein Organ in meinem Bauch? Es zieht die Muskulatur bis zum Anus, dies ist total unangenehm, fühlt sich an wie ein Krampf. Ich komme in Bedrängnis, muss doch Autofahren, mich konzentrieren. Wie entspanne ich diese Muskeln? Ignorieren denk ich..... und komme zum Glück gut nach Hause.

 

Ich beschliesse einen schönen romantischen Film zu schauen, passt doch oder?. Als ich dann aber ins Bett gehe, kommen die Tränen, mein Bauch ist unterdessen wieder normal, fühlt sich aber total lebendig an. Die Wahrnehmungen, das Gefühl in meinem Unterleib sind total neu; wieder normal? Was ist passiert? Ich ziehe meine Beckenbodenmuskulatur zusammen, es ist ganz natürlich. Weg ist der Druck der schon seit einiger Zeit auf mir lastet ausgelöst durch:“ ich muss doch eine starke Beckenbodenmuskulatur haben für guten Sex, ich muss eine feuchte Scheide haben, ich muss mich mit meiner Yoni befassen damit die Verbindung zum Hirn wieder hingestellt wird.“.. es ist einfach alles weg,weg, weg.

Ich fühle mich leer, gleichzeitig aber sehr lebendig. Und wenn ich jetzt so schreibe wird mir klar, dass man mit soooooo vielen Gedanken über Sex ja gar keinen guten Sex haben kann, das Natürliche hat gar keinen Platz!!!

 

Ich schlafe unruhig, werde früh wach. Aber zum ersten Mal fühl ich mich gut, frei, einfach normal wie ich eigentlich immer war..... und denke nochmals, was ist passiert? Die Massage war doch eigentlich nicht etwas übermenschliches, die Gefühle auch nicht extasisch, einfach nur schön, normal?

Klar, die Gefühle die ich Gespürt habe waren sehr intensiv, es wurden Punkte in mir wachgerüttelt deren Existenz ich mir gar nicht bewusst war, obwohl ich eigentlich in meiner Ehe ein ausgeglichenes Sexleben hatte.

 

Ich überlege, denke, suche das WARUM und ich realisiere, dass jeder intime Kontakt mit einem Mann immer nach dem gleichen Schema ablief... es war rein mechanisch, es war einfach nur SEX.

Für mich war es „das was man eben macht“ wenn man Sex hat, nie habe ich es hinterfragt, nie irgendetwas in Frage gestellt, denn wir beide hatten ja meistens einen Orgasmus.

Aber, wenn ich jetzt darüber nachdenke was mir dieser Orgasmus rein körperlich und vielleicht auch seelisch gebracht hat muss ich zugeben, es war zwar ein geiles Gefühl; ein paar Sekunden ist man im Himmel, die Ernüchterung aber kommt sofort und ist um so realistischer.

 

Was ich aber seit einigen Wochen erleben durfte und jetzt auch täglich lerne ist etwas anderes, es ist echte Liebe, es sind extrem viele Gefühle die wachgerufen werden, die wunderschön sind und dauern, Gefühle und Kräfte die mich den ganzen Tag über begleiten; es geht nicht mehr darum, einen Orgasmus zu haben, dieser ist nebensächlich geworden. Es geht einfach darum, sich und seinem Partner Gutes zu tun, jedem seinen Raum zu geben, ihm die Achtung, Zärtlichkeit und Liebe zu geben die er braucht und gleichzeitig die Liebe zu bekommen / nehmen die auch ich zu einem glücklichen, erfüllten Leben brauche.

 

Ist diese Harmonie das Tantra? Wahrscheinlich schon.

 

Ein Leben ohne diese Erfahrung ist öde, kalt, stressig. Man beutet seinen Körper aus, gibt ihm nicht was er braucht, um wieder Kraft zu schöpfen. Warum Leben wir alle nicht mehr nach diesen Grundsätzen? Die Sexualität ist etwas wichtiges, ist die Basis unseres Leben und in unseren Grundsätzen wird sie einfach tabuisiert, abgewandelt, missbraucht, vielmals als Macht eingesetzt. Diesen Satz kennen doch fast alle Frauen: und Schatz wie war ich? Was hast du gespürt? Hattest du einen Orgasmus? Und vielmals werden diese Fragen mit einem ja beantwortet.

Ja, dies ist Sex, purer Sex, rein körperlich, so wie ich ihn bis vor einigen Monaten gekannt habe. Es ist NICHT die Liebe, die jeder Mensch braucht um seine Batterien zu füllen, die Liebe, welche ihm die Kraft und  Sicherheit gibt im täglichen Leben zu bestehen; denn, wenn man sich liebt, wenn man die tantrischen Berührungen ins Liebesspiel einbezieht und sie lebt und spürt, dann ist der Orgasmus zweitrangig; es geht nur um das Gefühl sich zu spüren, sich zu bewegen, gleichzeitig zu geben und zu nehmen. Und sollte man auch plötzlich dabei einschlafen, eng mit seinem Partner verbunden, dann haben wir das Ziel erreicht, dann können wir richtig lieben.

 

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Aufgeregt, nein. Ein bisschen gespannt, ja.

Was machen diese Berührungen mit mir? Was lösen sie aus in mir?

Ich habe gelernt, (leider muss ich sagen “gelernt“, denn dies sollte dass allgemeine Grundwissen jeder Frau und Mann sein), dass der Busen einer Frau und Ihre Yoni nebst dem, dass wir dieses als Lustorgan kennen, dass absolute Heiligtum jedes weibliche Wesen ist, vollkommen in Ihrer Form, so total verschieden voneinander, wie wir uns bewusst geworden sind wo wir einander mutige Einblicke in dieses “Tor" erlaubt haben. “Tor“ weil es das Tor ist zu unserem Energiezentrum, das  2. Chakra, womit wir Frauen verbunden sind um Leben zu schenken. Wobei ich zum wichtigsten Punkt komme, nämlich der Achtsamkeit.

 

Ich nehme die Achtsamkeit deshalb als Schlüsselwort, weil das die Erfahrung ist die ich in diesem gegenseitige Geben und Nehmen erfahren habe, als der Schlüssel womit man den Empfangenden erreichen kann in sein tiefstes innere Sein.

 

Das Erste Mal für mich als Empfangende und das erste Mal für meine Übungspartnerin als Gebende, sich von Frau zu Frau so nah zu sein. Eine gewisse Unsicherheit. Grosse Achtsamkeit.

 

Die Berührung meiner Busen und vor allem der Brustwarzenhof auf so subtiler Art (keine Brustwarzenstimulierung), dass die Empfindungen eines Orgasmus ähnelten. Das sanfte massieren des unteren Bauches, meiner Gebärmutter und die Eierstöcke, war so total angenehm. Immer wieder das Ausstreichen des ganzen Körpers und immer wieder die Verbindung des Sexualchakras und die Yoni mit dem Herzen. Die äusseren und die inneren Schamlippen, die Klitoris werden miteinbezogen und sanft stimuliert. Die Frage nach dem Erlaubnis, dass das Heiligtum betreten werden darf ist sehr ehrwürdig.

 

Unterdessen haben die Energien in meinem Körper grosse Wellen geschlagen, ich habe dies als ein gewaltiger Strom erfahren, vom Kopf bis in die Füsse. Ja, ich hatte kalt und wurde sanft zugedeckt. Ich war so total in meinem Körper, habe dieses strömen so gut wahrnehmen können. das stimulieren der Klitoris und des G-Punktes war so Lustvoll, mein Becken hat mit dieser Lust mitgetanzt und wollte mehr und mehr. Die Stimulation hätte für mich persönlich intensiver sein müssen um einen Orgasmus zu bekommen, ich war aber nicht darauf fixiert. Mein Erlebnis war von ein so anderer Qualität, hat auf eine so andere Ebene stattgefunden. Wie ob ich jetzt immer noch darin bin. Es war so tragend, so gewaltig, diese Kombination der Achtsamkeit des Gebenden, meiner Lust, die gewaltige Energie in meinem Körper, das körperliche Dasein und auf die andere Ebene in einem Raum zu sein wo alles Eins ist, wo die Strömungen in deinem Körper dein Atem übernehmen . . .

 

Ich bekam mit, dass mir meine Partnerin so ganz sanft ein feuchtes, ganz warmes Tuch auf meiner Yoni legte. Mit ein anderes feuchtes, warmes Tuch hat Sie mir über den ganzen Körper gestrichen. Wahnsinnig schön, zart, liebevoll.

 

Kein Orgasmus ist Vergleichbar mit diesen Erfahrungen.

 

Ich bin tief berührt!

 

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Mit Spannung und einem gewissen Respekt durfte ich eine Yonimassage erleben. Nach anfänglicher Anspannung löste es in mir tiefste Gefühle aus. Ohne Druck zu sein und nur die eigenen Gefühle wahrzunehmen. Die sanften Berührungen an der Yoni, löste in mir Erregung aus. Es war tiefer als die Erregung oder das Gefühl einen Orgasmus zu haben. Dieses Gefühl in mir erreichte eine Ekstase Trance Zustand. Am Schluss der Massage kamen mir die Tränen des Glücks. Diese Stunden haben mir gezeigt, wie wunderschön es als Frau sein kann, sich einfach hinzugeben. Es war ein wunderschönes, achtsames, respektvolles Erlebnis, das mir gezeigt hat, dass die Yoni etwas ganz ausserordentlich sensibles ist. Es hat mich verändert in meinem Sein als Frau.

 

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Für mich war der Tag eine tolle Erfahrung

 

In dieser weiblichen Energie zu sein, die Stärke und gleichzeitig die Verletzlichkeit jeder einzelnen Frau zu fühlen war sehr berührend. Die Yoni Massage hat in mir eine tiefe Trauer erweckt und trotzdem war es schön die sanften und einfühlsamen Berührungen zu spüren. Danke!